ProduktionSubstratproduktionKlasmann-Substrate werden in den eigenen Produktionsstätten in Deutschland, Litauen, Irland, Belgien und den Niederlanden hergestellt, die mit modernsten technischen Anlagen ausgerüstet sind. Dabei steht eine Palette von etwa 150 verschiedenen Torfrohstoffen, Zuschlagstoffen, Düngern und Zusätzen zur Verfügung. Die geprüften und zertifizierten Ausgangsstoffe werden nach strengen Vorschriften zu den Produktionsstandorten transportiert und überdacht gelagert, um sicherzustellen, dass es zu keinen Vermischungen oder Verunreinigungen kommt. An allen Standorten werden die Substratkomponenten nach neuesten technischen Verfahren aufbereitet und gemischt.
Alle Produktionsabläufe sind in standardisierte Prozesse gegliedert. Das Qualitätsmanagementsystem ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. AbsiebtechnikAuf verschiedenen so genannten Siebdecks werden die Torfrohstoffe auf die gewünschte Substratstruktur abgesiebt. Um feine bis mittlere Substratstrukturen zu erhalten, nutzt Klasmann-Deilmann Sternsiebe, bei grob-faserigen Strukturen verhindern Grobabscheider, dass Holz oder andere Grobteile ins Substrat gelangen.
Misch- und DosiertechnikJedes Produkt verfügt über eine Rezepturnummer und eine festgelegte Rezeptur, deren Details elektronisch hinterlegt sind. Die computergesteuerten Mischanlagen produzieren nach Eingabe der Rezepturnummer das angeforderte Substrat mit einem Höchstmaß an Sicherheit, Genauigkeit und Homogenität. Dabei werden alle Komponenten strukturschonend behandelt und vermischt.
Der konstante Volumenfluss der Substratgrundmischung ermöglicht eine exakte Dünger- und Kalkdosierung im Herzstück der Anlage. Die Abgabe der Inhaltstoffe erfolgt regelkreisgesteuert bei fortlaufendem Soll-/Ist-Abgleich. Diese Fabrikbereiche werden ganzjährig beheizt, um die Luftfeuchtigkeit zu senken und Anbackungen von Düngersalzen zu verhindern. Jede Mischanlage endet mit einem leistungsfähigen Trommelmischer, der die Komponenten zum fertigen Produkt vermengt. Zur Vermeidung von Verunreinigungen werden bei Produktwechseln so genannte Umstellermengen verworfen und die Anlagen gereinigt. Besondere Reinigungsmaßnahmen erfolgen im Vorfeld der Produktion von Biosubstraten. Verpackung und VerladungDie fertigen Substrate werden ohne Zwischenlagerung entweder lose auf LKW verladen oder in die unterschiedlichen Verpackungsformen abgefüllt. Jeder Sack, Ballen oder Big Bale wird mit einem Produktionscode versehen.
Die Messung der Substratvolumina erfolgt nach der europäischen Norm EN 12580, dem standardisierten Verfahren zur Feststellung der Schüttdichte von losen und verpackten Substraten. DokumentationDas während der Produktion entnommene Rückstellmuster wird im eigenen Labor optisch begutachtet, analysiert und anschließend sechs Monate kühl gelagert. Für jede Charge liegt darüber hinaus ein Produktionsprotokoll der Mischanlage vor, das die Verbrauchsmengen der Substratkomponenten, das Volumengewicht und die produzierte Menge dokumentiert.
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