Erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe
Kerngeschäft der Klasmann-Deilmann-Gruppe ist derzeit die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Kultursubstraten. Auch für die Zukunft bestehen in diesem Bereich attraktive Perspektiven und zusätzliche Potenziale. Parallel dazu ist Klasmann-Deilmann bestrebt, das umfassende Know-how bei der Verarbeitung und Nutzung von Biomasse auch in anderen Wirtschaftszweigen zu nutzen. Auch hier wirkt sich das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen aus – ebenso wie die unternehmerische Notwendigkeit einer Risikostreuung, die durch eine diversifizierte Ausrichtung in verschiedene Geschäftsfelder erreicht wird. Hier gehen die Nachhaltigkeitssäulen Ökologie und Ökonomie Hand in Hand.
Seit dem Geschäftsjahr 2009 entwickelt Klasmann-Deilmann das Geschäftsfeld
„Erneuerbare Energien und Nachwachsende Rohstoffe (EE/NawaRo)“,
das Teil der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie ist. Über verschiedene Projekte soll hier der Einstieg in Geschäftsbereiche gefunden werden, die zum Nachhaltigkeitsprofil des Unternehmens passen und zukünftig auch in finanzieller Hinsicht relevante Ergebnisbeiträge schaffen.
Schwerpunkt Holz
Ein Schwerpunkt der Aktivitäten liegt im Bereich des Rohstoffes Holz. Hier werden Möglichkeiten der Produktion sowie vielversprechende Verwertungswege geprüft und erprobt. Dies ist auch aus Klimaschutzaspekten interessant. Denn durch den Einsatz des nachwachsenden Rohstoffes Holz können kurzfristige CO2-Kreisläufe geschlossen werden. Der bewirtschaftete Wald entzieht der Atmosphäre bis zu 40 t CO2 pro Jahr und Hektar. Der Rohstoff Holz dient als CO2-neutraler Brennstoff, als natürlicher Baustoff oder als Rohstoffquelle für weitere Anwendungen wie z. B. als Torfersatzstoff in eigenen Substratprodukten.
Ein Schwerpunkt der Aktivitäten liegt im Bereich des Rohstoffes Holz. Hier werden Möglichkeiten der Produktion sowie vielversprechende Verwertungswege geprüft und erprobt. Dies ist auch aus Klimaschutzaspekten interessant. Denn durch den Einsatz des nachwachsenden Rohstoffes Holz können kurzfristige CO2-Kreisläufe geschlossen werden. Der bewirtschaftete Wald entzieht der Atmosphäre bis zu 40 t CO2 pro Jahr und Hektar. Der Rohstoff Holz dient als CO2-neutraler Brennstoff, als natürlicher Baustoff oder als Rohstoffquelle für weitere Anwendungen wie z. B. als Torfersatzstoff in eigenen Substratprodukten.
Im Jahr 2010 begann Klasmann-Deilmann damit, systematisch eigene Flächenpotenziale für die Produktion von Holzmasse und anderer Biomasse zu erschließen und zu bewerten. Ob und in welcher Weise geeignete Produktionsformen für nachwachsende Rohstoffe entstehen, wird gegenwärtig geklärt. Darüber hinaus stehen die Prüfung geeigneter Verwertungsmöglichkeiten sowie eine Bewertung zukünftiger Entwicklungsmöglichkeiten im Fokus der Arbeiten. Eine weitere interessante Variante ist die Nutzung des auf eigenen Flächen anfallenden Landschaftspflegematerials als Energiequelle für eigene Standorte. Dazu werden zurzeit Gutachten erstellt.
Projektbereich Kurzumtriebsplantagen
Im Projektbereich des Anbaus von schnell wachsenden Baumarten auf vormals torfwirtschaftlich genutzten Ackerflächen wurden Testflächen angelegt. Die Gesamtgröße der in Deutschland und Litauen mit Weiden und Pappeln angelegten Testflächen betrug Ende 2011 etwa 55 Hektar. Aufgrund der hohen Zuwachsleistungen von bis zu 12 t Trockenmasse Holz je Jahr und ha können Kurzumtriebsplantagen (KUP) einen Beitrag zur CO2-Bindung leisten. Die Anlage der Testflächen soll dazu beitragen, eine
Entscheidungsgrundlage in Form eines Geschäftsplanes zu erstellen.
Energiesparmaßnahmen
Mit der Zertifizierung nach ISO 14001 hat sich Klasmann-Deilmann zur stetigen Verbesserung des Umweltmanagementsystems verpflichtet. Dazu zählt auch das Bestreben, Energie möglichst effizient zu nutzen, Verbräuche zu reduzieren und damit letztendlich den CO2-Ausstoß durch das Unternehmen zu verringern. Wesentliche Ansatzpunkte liegen bei der Verringerung des Strom- und Dieselverbrauchs. Um hier Bereiche mit Einsparpotenzialen zu identifizieren, werden beispielsweise Energieverbräuche fortlaufend erfasst und ausgewertet. Auf dieser Grundlage können Einsparungen eingeleitet werden. Von 2009 auf 2010 konnte z. B. der Dieselverbrauch der Klasmann-Deilmann GmbH um 11 % gesenkt werden.
Aber auch Maßnahmen, die auf eine Veränderung im Bewusstsein und Handeln der Beschäftigten zielen, tragen zur Reduzierung des Energiebedarfs bei. Beispielhaft genannt sei hier der interne „Energiecheck“, der konkrete Maßnahmen zur Energieeinsparung am Arbeitsplatz enthält. Mithilfe eines automatisierten Erfassungs- und Verarbeitungssystems soll zudem die Voraussetzung für eine Zertifizierung des betrieblichen Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 16001geschaffen werden.
Jede Maßnahme, die im Bereich Energie zu Einsparungen führt, wirkt sich bei Klasmann-Deilmann positiv auf die Säulen Ökologie und Ökonomie aus.





